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Wittenbach
02.07.2022
02.07.2022 12:55 Uhr

Kappelhof heizt neu mit Fernwärme

Bild: zVg
Ab der neuen Heizperiode will das Alterszentrum Kappelhof mit Fernwärme anstatt mit Öl heizen. Damit könnten jährlich 300 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Ölheizung im Alterszentrum Kappelhof muss altersbedingt ersetzt werden. Wie viele andere auch, machen sich die Verantwortlichen des Alterszentrums Kappelhof Gedanken über den ökologischen Fussabdruck. Mit Unterstützung von Daniel Worni, Bereichsleiter Bau und Infrastruktur, sowie Jörg Drechsler, Drechsler Energie-Optimierung, wurde dem Verwaltungsrat der Kappelhof AG ein Projekt unterbreitet, das den Anschluss des Kappelhofs an die Fernwärme vorsieht. Dadurch können jährlich knapp 300 Tonnen CO2 eingespart werden.

Der Verwaltungsrat ging auf den Vorschlag ein und erteilte eine entsprechende Kostengutsprache. Der Vertrag mit der SAK (St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) wurde im Frühjahr 2022 unterzeichnet. Nebst der besseren Ökobilanz wird auch der Service besser. «Die SAK ist eine technisch sehr fortschrittliche Unternehmung und bei einer möglichen Störung kann schnell reagiert werden», ist sich Ralf Kock, Geschäftsleiter des Kappelhofs, sicher.

Die neue Heizung soll auf die nächste Heizperiode hin in Betrieb genommen werden. Die Öltanks im Alterszentrum Kappelhof werden somit nicht mehr aufgefüllt. Dennoch ist die Heizleistung bis zur Inbetriebnahme der neuen Heizung gegeben. «Es hat noch ausreichend Öl im Tank, auch bei einem etwas kühleren Sommer wäre Heizen kein Problem», erklärt Kock.

am Puls/Simona Hugentobler