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Kanton
28.09.2022
28.09.2022 13:16 Uhr

Detaillierter Blick auf die Abstimmungsergebnisse

Bild: pd
Am 25. September 2022 kamen eine kantonale und vier eidgenössische Vorlagen zur Abstimmung. Die Details dazu auf Wahlkreis- und Gemeindeebene sowie die Vergleiche mit den anderen Ostschweizer Kantonen und der Gesamtschweiz hat die Fachstelle für Statistik aufbereitet.

Die kantonale Vorlage zur Arealentwicklung Wil West wurde im ganzen Kanton St.Gallen mit 47,4 Prozent Ja-Stimmen sowie in allen Wahlkreisen ausser Wil abgelehnt. Fünfzehn Gemeinden stimmten zu, am stärksten Zuzwil mit 60,8 Prozent. Am wenigsten Ja-Stimmen gab es in Flums (28,2%). 

Die Massentierhaltungsinitiative erhielt in keiner Gemeinde und in keinem Wahlkreis mehr Ja- als Nein-Stimmen, am meisten in der Stadt St.Gallen mit 49,7 Prozent, am wenigsten in Mosnang, nämlich 15,8 Prozent. Im ganzen Kanton war es ein gutes Drittel (33,8%).

Deutlich war die Zustimmung zu den beiden AHV-Vorlagen. Der Erhöhung der Mehrwertsteuer stimmten im gesamten Kanton 59,5 Prozent der Stimmenden zu, je 52,1 Prozent in Quarten und Sargans, 69,4 Prozent in Mörschwil. Die Vorlage AHV 21 erhielt in allen Gemeinden ausser in Rorschach eine befürwortende Mehrheit. 68,5 Prozent waren es in Mörschwil. Genau gleich viele Stimmen dafür wie dagegen gab es in Rorschach, nämlich je 847. Im ganzen Kanton waren es 57,7 Prozent.

Für die  Abschaffung der Verrechnungssteuer auf inländische Obligationen waren alle Wahlkreise und 68 der 77 Gemeinden, am deutlichsten wiederum Mörschwil mit 64,6 Prozent der Stimmen. In der Stadt St.Gallen kreuzte nur eine Minderheit von 44,9 Prozent ein Ja an.

Abweichungen zwischen den Ostschweizer Kantonen gibt es bei zwei Abstimmungen. Die Stimmenden der Kantone Glarus und Schaffhausen haben die Vorlage zur Verrechnungssteuer, wie die Gesamtschweiz, abgelehnt, die beiden Appenzell, Graubünden und Thurgau haben wie der Kanton St.Gallen zugestimmt. Die Stimmenden des Kantons Schaffhausen haben ferner die Änderung des AHV-Gesetzes als einzige in der Ostschweiz hauchdünn abgelehnt.

Die auf Karten und Grafiken abgebildeten Detailergebnisse finden Sie hier:

Die von der Fachstelle für Statistik produzierten Wahl- und Abstimmungsstatistiken unterstehen dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien.

pez/pd