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15.08.2022
15.08.2022 15:15 Uhr

Marathonläuferin Schlumpf überpowert

Trotz Verpflegung kam der Einbruch: Fabienne Schlumpf in einer Archivaufnahme aus dem Frühling 2021.
Trotz Verpflegung kam der Einbruch: Fabienne Schlumpf in einer Archivaufnahme aus dem Frühling 2021. Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Leichtathletik – Fabienne Schlumpf bricht im Marathon an der EM in München am Schluss ein und beendet den Lauf über 42,195 km in 2:30,17 Stunden im 9. Rang.

Die Zürcherin griff bei km 35 an. Sie sah zu diesem Zeitpunkt souverän aus und schien sogar auf dem Weg zur zweiten EM-Medaille zu sein. Ihr Effort reduzierte die Spitzengruppe auf sechs Läuferinnen. Auf den letzten Kilometern, als es um die Verteilung der Medaillen ging, kam jedoch der happige Einbruch. Die 31-Jährige hatte überpowert und wurde durchgereicht. Bis ins Ziel wuchs der Rückstand auf die Siegerin Aleksandra Lisowska aus Polen auf 1:41 Minuten an.

Vergangenen Sommer war Fabienne Schlumpf als Olympia-Zwölfte der Spiele von Tokio die drittbeste Europäerin im Marathon gewesen. Ihren bislang grössten Erfolg hatte die Schweizerin vor vier Jahren an der EM in Berlin gefeiert. Damals holte sie als Steeplerin Silber.

Heimsieg bei den Männern

Bei dem Männern setzte sich der Deutsche Richard Ringer nach einer spannenden Schlussphase vor den beiden Israeli Maru Teferi und Gashau Ayale durch. Der EM-Dritte 2016 über 5000 m distanzierte in 2:10:21 seine beiden hartnäckigsten Kontrahenten um zwei respektive acht Sekunden.

Vom gestarteten Schweizer Trio erreichten nur Adrian Lehmann (23./ 2:15:57) und Patrik Wägeli (37./2:18:46.) das Ziel, Julien Lyon gab auf.

Keystone-SDA