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Stadt St.Gallen
15.08.2022

Eva Bachmann kommt in die Kommission für Kulturförderung

Eva Bachmann
Eva Bachmann Bild: pd
Rainer Stöckli ist aus der Kommission für Kulturförderung zurückgetreten. Als Nachfolge für die Legislaturperiode 2021 bis 2024 hat der Stadtrat Eva Bachmann gewählt.

Rainer Stöckli (*1943) ist aus der Kommission für Kulturförderung zurückgetreten. Als langjähriges Mitglied der Kommission für Kulturförderung der Stadt St.Gallen brachte er sich seit 2005 kompetent in Preisdiskussionen und in die Beurteilung von kulturellen Vorhaben ein.

Für sein grosses Engagement danken ihm sowohl der Stadtrat und die Co-Leitung der Dienststelle Kulturförderung als auch die Mitglieder der Kommission für Kulturförderung herzlich. Als neues Mitglied für den Rest der Amtsdauer 2021 bis 2024 hat der Stadtrat Eva Bachmann gewählt.

Eva Bachmann (*1968) studierte an der Universität Zürich Germanistik und Musikwissenschaft. Sie arbeitete zuerst bei der Solothurner Zeitung und 2001 bis 2009 beim St.Galler Tagblatt als Kulturredaktorin mit Schwerpunkt Literatur.

Seit 2009 ist sie hauptberuflich als Dozentin am Institut für Angewandte Medienwissenschaft an der Fachhochschule in Winterthur (ZHAW) tätig und unterrichtet dort angehende Journalisten und Kommunikationsfachleute in Deutsch sowie im Kontextmodul Kultur und Gesellschaft. Daneben schreibt sie gelegentlich als freie Mitarbeiterin für das Kulturmagazin saiten über Literaturthemen.

Eva Bachmann wohnt seit 2001 in St.Gallen. Sie hat sich hier in vielfältiger Weise für die Literaturförderung engagiert: Als Vorstandsmitglied in der Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur, in der Verlagsgenossenschaft St.Gallen oder im Verein Pro Stadtbibliothek. Sie war eine der Mitgründer des Wortlaut-Festivals, hat über viele Jahre die Reihe «Eingeschrieben – neue Schweizer Literatur in der Hauptpost» getragen, das Montagslesen in der Bibliothek Hauptpost initiiert und durchgeführt sowie bei der Gründung des Literaturhauses Wyborada mitgewirkt.

Im Auftrag der Stadtbibliothek leitete sie mehrfach den Lesezirkel «Treffpunkt Buch», für verschiedene Veranstalter hat sie Moderationen für Lesungen übernommen und in Jurys mitdiskutiert. 2016 war sie im Herausgeber-Team der Anthologie «Ich wäre überall und nirgends» mit literarischen Texten seit 1900 aus dem Appenzellerland.

Der Stadtrat und die Dienststelle Kulturförderung freuen sich, mit Eva Bachmann eine ideale Nachfolgerin von Rainer Stöckli für die Kommission für Kulturförderung gewonnen zu haben und wünschen ihr für ihre neue Tätigkeit viel Erfolg.

pez/pd